Text C Ausländische Studenten in Deutschland
(一)课文原文
(Herr Maier – M; Frau Konz – K)
K – Guten Tag, liebe Hörerinnen und Hörer. Herzlich Willkommen zu unserer Sendung zum Thema „Ausländische Studenten in Deutschland“. Wir haben dazu Herrn Maier eingeladen. Er ist Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Universität Köln. Herr Maier, herzlich Willkommen.
M – Guten Tag.
K – Herr Maier, können Sie bitte zuerst berichten, wie viele ausländische Studenten es zur Zeit in Deutschland gibt und woher sie kommen?
M – Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der ausländischen Studierenden gestiegen. 13 Prozent aller Studierenden kommen jetzt aus dem Ausland, die meisten aus Osteuropa und aus Asien und die größte Gruppe ausländischer Studierender kommt aus China. Wir haben zur Zeit 26000 chinesische Studierende in Deutschland.
K – Heißt das, das Studium in Deutschland ist in den letzten Jahren attraktiver geworden?
M – Ja, auf jeden Fall. Seit 2000 gab es an den deutschen Hochschulen viele Reformen. Sie haben jetzt mehr Geld und sie sind internationaler geworden.
K – Gibt es eine Konkurrenz mit den amerikanischen Hochschulen?
M – Na ja, die guten amerikanischen Hochschulen haben sehr, sehr viel Geld und deshalb auch mehr Professoren, usw. Damit zu konkurrieren, ist schwierig. Aber ein Studium in Deutschland hat andere Vorteile.
K – Und welche sind das? Können Sie dazu noch etwas mehr sagen?
M – Natürlich. Da gibt es mehrere Punkte:
Erstens hat natürlich auch die Ausbildung an deutschen Hochschulen weltweit einen sehr guten Ruf. Wissenschaft und Technik sind hoch entwickelt und es gibt ein großes Studienangebot an 350 Hochschulen.
Zweitens: Seit es die Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland gibt, ist die Studienzeit kürzer geworden.
Drittens: Die Sprache ist kein Problem mehr, denn es gibt viele internationale Studiengänge, vor allem auf Englisch. Also, man sollte schon Deutsch lernen, um Land und Leute besser kennen zu lernen. Aber das Studium kann man auf Englisch absolvieren oder in einer anderen Sprache.
Viertens: Das Studium in Deutschland ist finanziell günstig. In den meisten Bundesländern gibt es keine Studiengebühren.
K – Aha, das ist ja wirklich interessant! Jetzt noch eine letzte Frage: Sie sagten, die Chinesen sind die größte Gruppe ausländischer Studierender. Warum ist denn Deutschland gerade für diese Gruppe attraktiv?
M – Na ja, das hat Tradition. Seit über 30 Jahren gibt es gute Beziehungen zwischen China und Deutschland. Deutschland ist eins der wichtigsten Exportländer für China und China für Deutschland auch. Das heißt auch, wenn man in Deutschland studiert hat und Deutsch kann, hat man später auch gute Chancen in einer deutschen oder chinesischen Firma eine gute Stelle zu finden.
K – Herr Maier, vielen Dank für diese interessanten und nützlichen Informationen!
