Text B Die Massenmedien in der Bundesrepublik Deutschland
(一)课文原文
Durchschnittlich verbringt jeder Deutsche über 14 Jahre mehr als fünffeinhalb Stunden am Tag damit, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen (70 Minuten), Radio zu hören (zwei Stunden) und fernzusehen (zweieinhalb Stunden). Er hat dabei eine große Auswahl zwischen verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk-und Fernsehprogrammen.
In Deutschland gibt es 375 Tageszeitungen, von denen täglich ca. 33 Millionen Exemplare verkauft werden. Sie berichten über aktuelle Ereignisse der nationalen und internationalen Politik, über Wirtschaft, Kultur und Sport. Deutsche Tageszeitungen erscheinen sechsmal in der Woche, von Montag bis Samstag. Außer den Tageszeitungen gibt es acht Sonntagszeitungen und 28 Wochenzeitungen. Anders als die Tageszeitungen bieten die Wochenzeitungen Hintergrundinformationen, Analysen und Reportagen.
Auch das Zeitschriftenangebot ist groß. Einschließlich der Fachzeitschriften gibt es über 9000 Zeitschriftentitel- Programmzeitschriften, Illustrierte, Frauenzeitschriften, Nachrichtenmagazine u. a.. International bekannt ist das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel".
In Deutschland sind 32 Millionen Fernsehgeräte und 35 Millionen Radiogeräte angemeldet. Bis 1985 gab es nur den sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seither sind auch private Fernseh- und Hörfunkanstalten zugelassen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden hauptsächlich durch die Rundfunkgebühren und nur in geringen Maß durch Werbung finanziert, die privaten ausschließlich durch Werbung.
Öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme sind das Erste Deutsche Fernsehen - auch ARD (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland) genannt - und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF). ARD und ZDF bieten aktuelle Informationen, politische Berichte, Dokumentationen, Fernsehspiele und Filme sowie Unterhaltungssendungen. Öffentlich-rechtlich sind auch die sogenannten „Dritten Programme",die jeweils von den Rundfunkanstalten der einzelnen Bundesländer ausgestrahlt werden. Die Dritten Programme sind „Kultur-Programme". Außerdem berichten sie über regionale Themen.
SAT 1 war der erste deutsche Privat-TV Sender. Inzwischen sind es über zehn national verbreitete private TV-Programme. Sie senden Unterhaltungssendungen, Sportprogramme, Spielfilme, Musiksendungen - und vor allem sehr viel Werbung.
Auch beim Hörfunk gibt es immer mehr private Sender, und auch hier ist die Unterhaltung wichtig, und weniger die Information. Fast alle Hörfunkprogramme sind regional. Nur die beiden Programme des „Deutschlandradio" werden im gesamten Bundesgebiet gesendet.
